#044 - Muttersprache Musik (2): Das Sing- und Musiziervokabular

Shownotes

Wie wird aus Hören eigenes musikalisches Tun?

In der zweiten Folge meiner Reihe „Muttersprache Musik“ geht es um die nächste Stufe der Lernpyramide der Music Learning Theory nach Edwin E. Gordon: das Sing- und Musiziervokabular.

Du erfährst in dieser Folge,

warum „Sound before sign“ ein zentrales Prinzip musikalischen Lernens ist, warum Pattern wie musikalische Wörter funktionieren, was Chunking mit musikalischem Lernen zu tun hat, wie du Pattern-Arbeit nach dem Prinzip Whole–Part–Whole in deine Chorprobe integrieren kannst, und welche vier Bedingungen eine musikalisch wirksame Pattern-Arbeit braucht.

Das Ziel: Kinder entwickeln einen aktiven tonalen und rhythmischen Wortschatz – und damit zunehmend eine eigene innere musikalische Orientierung.

Noch nicht gehört? Starte am besten mit Folge 1: „Muttersprache Musik 1: Das Hörvokabular – Warum musikalische Entwicklung mit dem Hören beginnt“.


SHOWNOTES:

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Kooperationspartner: Sing-Akademie zu Berlin

Musik: Oli Bott

Dieser Podcast wurde realisiert mit Unterstützung der Stiftung am Grunewald

Transkript anzeigen

00:00:15: Herzlich willkommen zum Podcast Resonanz Junge Stimmen.

00:00:18: Inspiriert Kinder und Jugendkörer leiten!

00:00:21: Mein Name ist Gudrun Gierschall, ich bin Musikerin, Kinder- und Jugendkoleiterin und Mitarbeiterin beim Staats- und Domkorps an der Universität der Künste Berlin und ich begleite Koaliterinnen und Korleiter vom Methodenstress zu musikalischer Intelligenz, audiationsbasiert, bewegungszentriert und beziehungsstark.

00:00:39: Raus aus dem Alltagsstruck hinein in ein System das dich trägt.

00:00:43: Innere Ordnung, klare Schritte mehr Musik.

00:00:47: So wird dein Chor zum Resonanzraum für Wachstum, für deine Sängerin und für dich selbst!

00:01:06: Das ist jetzt heute die zweite Folge meiner kleinen Reihe Muttersprache-Musik Und in dieser Reihe schaue ich auf zentrale Gedanken der Music Learning Theory von Edwin Elias Gordon.

00:01:16: Dabei frage ich was können wir vom Spracherverb lernen wenn wir musikalisches Lernen besser verstehen wollen?

00:01:25: Und in der ersten Folge ging es ja um das Hörvokabular, also um die Frage warum musikalische Entwicklung mit dem Hirn beginnt und warum Kinder einen reichen musikalischen Erfahrungsschatz brauchen bevor sie Musik selbst differenziert singen, musizieren oder später eben auch lesen und schreiben können.

00:01:44: Falls du die erste Folge jetzt noch nicht gehört hast dann würde ich vorschlagen Dir die vielleicht am besten zuerst an, denn die Stufen der Lernpyramide bauen aufeinander auf und das heutige Thema wird einfach klarer wenn du den ersten Schritt also das Hörvokabular schon richtig verstanden hast.

00:02:02: Heute geht es jetzt aber um den nächsten Schritt nämlich das Sing- und Musikier-Vokabula.

00:02:21: Also wir wollen uns jetzt zuerst mit der Frage beschäftigen wie wir vom Hören ins eigene musikalische Tun kommen.

00:02:28: Denn bevor Kinder Musik selbst differenziert singen, musizieren oder später lesen können brauchen sie einen reichen inneren Klangvorrat.

00:02:38: So ein bisschen wie der Frederick mit seinem Vorrat an Farben so braucht ein Kind so einen Vorrat in Tönen und Klängen und musikalischen Erfahrungen also das sogenannte Hörvokabular.

00:02:49: Und hier geht es eben jetzt um den nächsten Schritt Wie aus diesem höheren eigenes musikalisches tun wird.

00:02:55: Musik hören ist bei Kindern kein rein passiver Vorgang.

00:02:59: Also wenn wir kleine Kinder beobachten, wenn die Musik hören und aufnehmen dann ist eine ganz natürliche Reaktion auf Musik dass sie innerhalb kürzester Zeit beginnen zu explorieren Dinge nachzuarmen und auszuprobieren.

00:03:11: also sie probieren lauter aus Sie spielen mit der Stimme sie bewegen sich zur Musik sie reagieren irgendwie.

00:03:17: mit ihrem Atemrhythmus der sich verändert greifen Rhythmen auf durch Bewegung durch Klänge durch die Stimme.

00:03:26: Und genau diese spontane musikalische Exploration greifen wir auf.

00:03:31: Also, wir lassen sie nicht beliebig laufen sondern führen Sie nach und nach in eine strukturierte musikalischer Arbeit.

00:03:37: Und zwar das machen wir durch kleine gesungene oder rhythmisch gesprochene Patterns die wir verbinden mit Bewegungen, die wir in kleine Echospiele einbauen und damit kleine Tonale und rhythmische Bausteiner anbieten und damit in Interaktion gehen.

00:03:56: Und so entsteht aus dem Hörvokabular eben allmählich ein Sing- und Musikier-Vokabula.

00:04:02: Und ein wichtiges Paradigma in der Music Learning Theory lautet Sound before Sign, also der Klang vor dem Zeichen.

00:04:11: Denn Musiklernen beginnt bei Gordon nicht mit den Noten oder Begriffen oder Erklärungen sondern eben mit dem Klang.

00:04:18: Also zuerst hören dann singen musizieren und bewegen.

00:04:21: zur Musik kommt das Lesenschreiben und theoretische Benennen.

00:04:29: Es klingt eigentlich selbstverständlich, aber in der Praxis ist es eben super oft anders.

00:04:35: Kinder kommen in den Instrumentalunterricht und vor ihnen liegt eben sofort ein Notenheft oder Kinder kommen mit dem Core in den Toolcore und bekommen sofort eine Note in die Hand gedrückt obwohl sie vielleicht noch gar nicht genügend innere Klangvorstellungen aufgebaut haben dass Ihnen das überhaupt irgendetwas sagt.

00:04:52: Oder wir erklären im Musikunterricht Taktarten, Tonarten, Vorzeichen, Notenwerte bevor die Kinder diese musikalischen Zusammenhänge hörend singend oder eben musikalisch agierend überhaupt erfahren konnten.

00:05:07: Und Gordon dreht dieser Reihenfolge um.

00:05:09: Musik ist für ihn zuerst eine Hörkunst und eine Handlungskunst – und weniger eine Lesekunst!

00:05:16: Wir lernen Musik, nicht zuerst indem wir Zeichen entziffern sondern wir lernen Musik in dem wir Klang erleben musikalische Strukturen aufnehmen und zunehmend selbst mit ihnen handeln.

00:05:26: Soweit eigentlich jetzt eine Wiederholung.

00:05:27: das hatten wir ja schon.

00:05:29: also was genau meint jetzt sing- und musiziervokabular?

00:05:33: Singen musiziere vocabula bedeutet nicht nur dass Kinder Lieder mitsingen können sondern dass sie einen aktiven tonalen und rhythmischen Wortschatz entwickeln der ihnen hilft musikalischer strukturen immer mehr selbstständig zu verstehen oder auch einzuordnen und dann eben auch selbstständig zu verwenden.

00:05:51: Und das ist eben ein wichtiger Unterschied, denn ein Kind kann vielleicht super viele Lieder schon mitsingen solange daneben jemand sicher ihnen ins Ohr singt oder so lange das Klavier die Melodie unterstützt, solange etwas von außen ihm Orientierung gibt.

00:06:05: aber die entscheidende Frage ist eben was kann dieses Kind selbständig musikalisch eigentlich schon tun?

00:06:11: Und genau darum geht es beim Sing- und Musikiervokabular.

00:06:14: Also nicht um die Menge der Lieder, die ein Kind irgendwie mit singen kann sondern um einen aktiven musikalischen Wortschatz, der nach und nach verfügbar wird.

00:06:23: Ein zentraler Weg dahin ist bei Gordon die Arbeit mit rhythmischen und tonalen Patterns.

00:06:29: Was genau sind Patterns jetzt in diesem Kontext?

00:06:32: Pattern sind kleine, tonale oder rhythmische Sinneinheiten also nicht einfach einzelne Töne, einzelne Notennamen oder isolierte Silben, musikalische Wörter.

00:06:44: Und so wie Kinder beim Sprechen lernen ja auch nicht mit dem Buchstabenbeginn, sondern eben mit Wörtern anfangs zu explorieren beginnt musikalisches Sprächen eben auch nicht Mit Einzeltönen, sondern mit Pattern also kleinen tonalen und rhythmischen Sinneinheiten die Kinder erst hören erinnern und dann selbst verwenden können.

00:07:03: Eigentlich ist das sofort einleuchtend, denn niemand käme ja auf die Idee einem einjährigen Kind erstmal das Alphabet beizubringen bevor es sein erstes Wort sagen darf.

00:07:12: Oder wenn ein Kind sagt irgendwie Mama sagen möchte und sagt mir nicht Moment!

00:07:18: Bevor du jetzt Mama sagst müssen wir's zuerst Buchstabieren lernen.

00:07:21: also hm ah hm ah.

00:07:25: Sondern Sprache entwickelt sich eben nicht vom Buchstaben zum Wort, sondern Kinder hören Wörter.

00:07:30: Sie hören Satzmelodien, sie hören Betonungen und wiederkehrende sprachliche Muster.

00:07:35: Und irgendwann beginnen sie selbst mit diesen Wörtern umzugehen.

00:07:40: Und Gordon denkt musikalisches Lernen ganz ähnlich – also nicht von Einzeltonen zu Musik, sondern von musikalischen Sinneinheiten aus!

00:07:49: Und in Pettern ist in diesem Sinne wie eine musikalische Vokabel Kleinen Genug, um von Kindern selbst gesungen oder rhythmisch gesprochen zu werden.

00:07:59: Aber eben auch bedeutungsvoll genug, um musikalische Struktur zu enthalten.

00:08:22: und dahinter steht ein wichtiges Lernpsychologisches Prinzip nämlich das Chunking.

00:08:28: Was genau bedeutet das jetzt?

00:08:32: Unser Arbeitsgedächtnis kann nur eine begrenzte Menge an Einzelinformationen gleichzeitig verarbeiten.

00:08:40: Wenn zu viele neue Einzelinformationen eintreffen, verliert es quasi ein Teil der Information.

00:08:46: Die genaue Zahl wird in der Forschung unterschiedlich beschrieben.

00:08:49: Früher hieß es sieben plus minus zwei Einheiten.

00:08:53: Neuere Modelle gehen eigentlich eher von einer kleineren Zahl aus die wir im Arbeitsgedächtnis behalten können also im Kurzzeitgedächenes.

00:09:04: für unsere Praxis aber ist jetzt die genauelle Zahl auch gar nicht so entscheidend sondern das Prinzip.

00:09:09: Also Informationen lassen sich besser verarbeiten, wenn einzelne Ereignisse zu sinnvollen Einheiten gebündelt werden.

00:09:17: Also Beispiel warum machen wir bei der Strichliste immer den fünften Strich als Päckchen?

00:09:22: Weil wir so viel besser erfassen können wie viele Striche wir schon geschrieben haben.

00:09:28: Weil ab dem fünften Strich nebeneinander wird es unübersichtlich und wir können das nicht mehr auf einen Blick erfassen.

00:09:33: Wir müssen dann anfangen einzeln zu zählen.

00:09:35: Vier können wir gut sehen, wir gucken einmal hin und sagen sind vier da müssen wir nicht zähln.

00:09:39: Der fünfte strich sagt uns dass das ein Fünferpäckchen.

00:09:42: damit haben wir's geschankt und können supergut die Fünverpäcking wieder addieren.

00:09:49: Und genau darum geht es eben beim Chunking.

00:09:52: Genau darum geht jetzt auch bei den Patterns.

00:09:54: Wenn ein Kind jetzt drei einzelne Töne hört Kann das zunächst einfach heißen?

00:10:03: Also Ton Einzelton Noch ein Einzelton.

00:10:09: Wenn diese drei Töne aber als tonales Pattern erlebt werden, entsteht eine musikalische Sinneinheit.

00:10:22: Es wird also eine kleine musikalische Vokabel Etwas, das wiedererkannt erinnert nachgesungen und später auch in anderen musikalischen Zusammenhängen wiedererkannt und aufgegriffen werden kann.

00:10:35: Deshalb bestehen jetzt tonale Pattern in der westlich geprägten Dormoltonalität aus Dreiklangsbaustein und nicht einfach aus Tonleiterausschnitten Und sie orientieren sich damit eben an den Strukturprinzipien unserer Dormoltonalmusik.

00:10:51: Das ist wichtig und auch gleichzeitig ein bisschen begrenzt Denn natürlich ist diese Struktur, die Gordon entwickelt hat in seinen empirischen Forschungen den Aufbau der Pattern und die Reihenfolge wann welches Pattern unterrichtet wird.

00:11:05: Und an welcher Stelle kommt sehr kulturell geprägt.

00:11:12: Die konkreten tonalen rhythmischen Patternsequenzen aus diesen Patternhäften von Gordon beziehen sich eben auf die westlich geprägte Musiktradition Nordamerikas – das in den achtziger Jahren!

00:11:25: Das heißt, das Grundprinzip ist wichtig zu verstehen.

00:11:28: Musikalische Strukturen werden nicht zuerst abstrakt erklärt sondern über hörbare singbare und musizierbare Bausteine aufgebaut.

00:11:37: Wenn wir jetzt in anderen Musikkulturen unterwegs sind müsste man nochmal sehr genau fragen und neue empirische Untersuchungen machen Forschung machen welche tonalen rhythmischen und metrischen Strukturprincipien dort grundlegend sind adäquatesten Reihenfolge in der natürlichsten Reihen Folge angeleitet werden können.

00:11:59: Für diese Folge bleiben wir aber bei dem Grundgedanken, Pattern sind musikalische Lernchancen und sie helfen Kindern aus einzelnen Ereignissen musikalischer Sinneinheiten zu bilden.

00:12:09: Wenn wir noch einmal einen kurzen Blick in die Sprachentwicklung werfen so ist es ja so dass ein Kind lesen und schreiben lernt wenn es bereits über einen enorm sprachlichen Erfahrungsschatz verfügt.

00:12:23: Die genaue Zahl, wie viele Wörter Kinder so mit Einschulungen verfügbar haben variiert es ein bisschen und das hängt auch ein bisschen davon ab wie man zählt von verstandenen Wörtern aktiv verwendeten Wördern Alltagssprache Bildungssprache Ob sie mehr Sprache aufwachsen usw.

00:12:39: Aber grob gesagt bis zum Schuleintritt verstehen Kinder bereits mehrere tausend Wörters.

00:12:45: häufig wird eine Größenordnung von etwa Zehntausend Verstandenen Wörterm genannt.

00:12:52: Die genaue Zahl ist jetzt gar nicht der Punkt.

00:12:53: Der Punkt ist, kein Kind beginnt mit Lesen und schreibt bei Null.

00:12:57: Bevor ein Kind ein Wort lesen kann hat es dieses Wort meistens schon unzählige Male gehört selbst gesprochen damit kommuniziert Es in Sprache in den unterschiedlichsten Varianten verwendet.

00:13:12: Und da lohnt sich eben die musikalische Gegenfrage Mit welchem tonalen- und rhythmischen Wortschatz setzen wir Kinder zum Beispiel vor einen Notenblatt?

00:13:23: Haben Sie schon genügend musikalische Wörter gehört, gesungen, gesprochen sich dazu bewegt und im musikalischen Kontext wiedererkannt?

00:13:31: Oder erwarten wir von Ihnen zum Beispiel jetzt eine musikalisch Lesefähigkeit bevor dieser musikalischer Wortschatz überhaupt aufgebaut ist.

00:13:39: Und genau deshalb ist die Patternarbeit so wichtig weil sie ein gezielter Weg ist einen aktiven musikalisches Wortschutz aufzubauen.

00:14:08: Interaktion der Liederarbeit in unserem musikalischen Setting, indem wir arbeiten.

00:14:14: Wichtig ist zu verstehen die Patternarbeit steht nicht neben der Arbeit an dem Liedreparateur.

00:14:20: Sie ersetzt auch nicht das Singen von Liedern.

00:14:23: sie steht eher mitten in dieser musikalische Arbeit und Wir denken dabei von den Prinzip ausgehend whole part whole also wir haben das ganze dann den Teil Und dann kehren wir zurück zum Ganzen.

00:14:39: whole part whole heißt, erst erleben die Kinder das Lied als musikalisches Ganzes.

00:14:44: Dann wechseln wir kurz die Perspektive richten den Blick auf seine musikalische Tiefenstruktur also auf die tonalen Funktionen, die metrische Ordnung Die melodischen Zusammenhänge oder die rhythmischen zusammenhänge.

00:14:58: Also wie wiederholende Patternarbeit nicht unbedingt ein bestimmtes Motiv aus dem Lied.

00:15:02: Sie macht vielmehr die zugrunde liegenden tonalen und rhythmisch-metrischen Strukturen höhrend, singend sprechend bewegend wie auch immer erfahrbar.

00:15:11: Und danach kehren wir zum Bild zurück!

00:15:14: Das heißt das Lied wird nicht kleinteilig zerlegt durch die Patternarbeit sondern in seiner musikalischen Struktur genauer und tiefer verstanden und danach anders musiziert weil wir zu dem erfahrenen und musizierendes Liedes mit einem ganz anderen tieferen Verständnis zurückkehren.

00:15:34: Und dafür brauchen wir keine zwanzig Minuten Patterntraining, es reichen eigentlich wenige Minuten aber regelmäßig konsequent und musikalisch wirksam wird das erst dadurch dass wir es ganz regelmäßig in jeder Probe einbinden.

00:15:50: und wie schon beim Hörvokabular gilt auch beim Sing- und Musikiervokabila.

00:15:53: entscheidend ist auch hier eine musikalische Vielfalt.

00:15:57: Wir versuchen also immer wieder auch in der Patternarbeit kontrastierende Inhalte anzubieten.

00:16:02: Und wir gehen vom Bekannten zum Unbekannten, deswegen starten wir hier tatsächlich sehr strukturiert in unserem Breitengrad mit DuomoL und zwei und dreijahr Meter rum.

00:16:13: In dem strukturierenden Anleiten von Pattern während wir im Hörvokabular oder auch im Musikiervokabular von Liedern die ganze Vielfalt- und Bandbreite von verschiedenen Tonalitäten an Metren weiter anbieten.

00:16:25: Und wie genau verhält sich nun die Musikierpraxis in Bezug auf Liedtrepature und Patternarbeit, in den unterschiedlichen Altersgruppen?

00:16:34: Da will ich nur einmal kurz noch mal differenzieren.

00:16:37: Dieses Jahr ein Podcast für Kinder- und Jugendkorleitende.

00:16:40: Das heißt, ich gehe davon aus dass die meisten im Kinderkorr Kontext tätig sind, die das jetzt hören oder im Jugendkorr Context und damit mit Kindern arbeiten ab fünf Jahren aufwärts – fünf bis sechs Jahre so!

00:16:54: Aber weil vielleicht doch auch viele mit jüngeren Kindern noch zusätzlich arbeiten oder falls du nur im frühkindlichen Bereich arbeitest, möchte ich das nochmal kurz differenzieren.

00:17:05: Also wenn wir jetzt mit jungen Kindern arbeiten damit meine ich Kinder zwischen null und fünf dann kann ein Lied musikalisch komplex sein Auch wenn Kinder es dann möglicherweise eben noch nicht vollständig selbst singen können.

00:17:20: Das Lied gibt dann den größeren musikalischen Kontext und das Pattern gibt einen kleinen machbaren eigenen Handlungsschritt.

00:17:28: Das bedeutet, wir müssen den musikalischem Reichtum nicht auf das reduzieren was Kinder sofort vollständig reproduzieren können denn es ist jetzt bei dreijährigen eher überschaubar.

00:17:38: Wir müssen also nicht nur super einfache Lieder hinduern im Viervierteltag und mit ganz viel wiederholenden Strukturen singen weil diese vielleicht leichter mit singbar sind, sondern die Kinder brauchen weiter die Vielfalt.

00:17:50: Die verschiedenen Tonalitäten, verschiedene Metren und so weiter habe ich alles schon gesagt.

00:17:55: Das heißt im frühkindlichen Musikieren kann es bedeuten Ich singe durchaus vielleicht musikalisch relativ komplexe Lieder.

00:18:01: Die Kinder hören und bewegen sich dazu und erleben die Gesamtgestalt Und ihr eigenes aktives musikalisches Tun findet vielleicht zunächst eben in diesen kleinen Echo-Spielen mit diesen Pattern statt.

00:18:12: Im Kinderchor wählt es die Situation ein bisschen anders, denn hier wollen wir natürlich dass die Kinder auch selbst singen.

00:18:18: Das ist ja ein Kinderchord.

00:18:21: Wir gucken natürlich auf welcher Lernstufe sind die Kinder?

00:18:23: was können wir schon erwarten?

00:18:24: und wir wählen Literatur die zu dieser Gruppe passt.

00:18:28: aber auch hier bleibt die Frage wie können wir trotzdem noch Vielfalt mit anbieten?

00:18:33: das heißt wir wählten trotzdem nicht nur Lieder in Dur und im Viervierteltakt aus?

00:18:39: Und schaffen wir es, die musikalische Welt nicht nur auf das zu reduzieren was jetzt sofort funktioniert?

00:18:45: oder schaffen wir eine Probenkultur in der Kinder zunehmend auch differenziertere musikalischen Strukturen hören singen und verstehen lernen.

00:18:53: Dabei kann eben die Patternarbeit so eine Brücke sein zwischen dem Lied als Ganzem und den musikalisch Verständnis seiner inneren Struktur.

00:19:11: Jetzt komme ich zu den vier wichtigen Bedingungen einer wirksamen Patternarbeit.

00:19:18: Also damit die Patternarbeit musikalisch wirklich wirksam werden kann, sollten wir vier Grundprinzipien beachten.

00:19:25: Und zwar ist das die Trennung von tonalen und rhythmischen Inhalten ein klaren musikalische syntaktischen Kontext einen guten vorbereitenden Einatmimpuls und eine lebendige musikalischer Gestaltung.

00:19:40: Diese vier Punkte gehe ich jetzt einmal kurz durch.

00:19:44: Als erstes spreche ich darüber warum wir tonale und rhythmische Inhalte in der Pattern-Arbeit im Kontext der Music-Learning-Theorie trennen sollten.

00:19:53: Das heißt, wir arbeiten entweder tonal oder rhythmisch.

00:19:58: das hat einen ganz einfachen Grund Musik ist mehr dimensional.

00:20:02: Wir haben die Tonhöhe den Rhythmus des Metrums Die Tonalität, die Harmonie, den Ausdruck und all das geschieht in der Musik gleichzeitig.

00:20:10: Und gerade deshalb müssen wir einzelne Grundstrukturen für das Lernen manchmal getrennt erfhaber machen um sie entschlüsselbar zu machen oder auch vor allgemeiner Barer machen zu können.

00:20:21: Also das heißt, wenn ich ein tonales Pattern unterrichte steht die tonale Struktur im Mittelpunkt.

00:20:26: Wenn nicht ein rhythmisches Pattern Unterricht steht die rhythmisch-metrische Struktur mittelpunkt.

00:20:31: Das hat eine Konsequenz, die in der Anleitung gar nicht so einfach ist.

00:20:35: und zwar das heißt wenn wir ein Rhythmisches Patternanleiten haben wir einen Metrum was die ganze Zeit durchgeht.

00:20:42: Ich mache es einmal vor also ich würde dann zum Beispiel ein Rhythmisches im zweier Metrum Sprechen zum Beispiel.

00:20:51: Und die Kinder würden antworten.

00:20:56: Ich würde dann ein neues Pattern vielleicht reingeben und das Metrum läuft immer durch, ich mache es jetzt quasi direkt damit ihr versteht dass es immer weitergeht.

00:21:04: also zb das zweite Pattern werden wir vielleicht... Das war quasi vormachen nachmachen Das ist sehr natürlich.

00:21:16: So macht man ja auch Vorsingen nach, wenn man Lieder einstudiert so nach dem Prinzip.

00:21:21: Da gibt es gar keine Schwierigkeiten.

00:21:24: Schwierig wird's ein bisschen im Tonal denn wir wollen vermeiden dass sich einen Metrum etabliert in unseren tonalen Pattern und da müssen wir ganz uns richtig rausziehen aus unserer musikalischen Konditionierung und es fühlt sich erstmal sehr unnatürlich an und das muss man richtig üben, dass man da so'n Flow eine Leichtigkeit kriegt.

00:21:42: also ich mache es einmal vor sagen wir sind in Moll.

00:21:50: Das war mein Kontext.

00:21:52: Ich singe meinen ersten Pattern.

00:21:54: Da kommt der Einsatz.

00:22:00: Und dann versuche ich vielleicht ein bisschen anderes Tempo zu nehmen, damit wir nicht in einen Metern kommen.

00:22:06: Also das nächste Pattern ist vielleicht ... Singen die Kinder nach!

00:22:16: von Pattern zu Pattern ein ganz bisschen des Tempo, die Pausen mache ich unterschiedlich lang.

00:22:21: Ich versuche das es auf jeden Fall nicht genau einen Schlag lang ist weil dann haben wir ... und dann sind wir eben automatisch gleichzeitig in einem rhythmisch-metrischen Struktur Und das wollen wir vermeiden.

00:22:48: Es gibt noch mehrere Gründe, das wird jetzt ein bisschen lang alles hier.

00:22:52: aber damit das erstmal klar ist tonale Pattern ohne rhythmische, metrische Komponente und rhythmische Pattern, ohne Tonhöhe auf neutraler Tonhöge gesprochen quasi.

00:23:09: Das heißt ich setze mir auch einen Fokus zum Beispiel für eine Probe dass In dieser Probe mache ich irgendwo mal Pattern in Duhe und das wiederhole ich vielleicht in der nächsten Probe.

00:23:21: Und in den nächsten Wochen oder nach zwei Wochen nehme ich mir vielleicht einen rhythmischen Kontext und sage, ich mach jetzt zwei, drei, vier Proben lang immer rhythmische Pattern im Dreiametrum und dann gehe ich zum Moll, und dann geh' ich zum Zweier-Metrum.

00:23:36: Also dass sich diese vier musikalischen Kontexte Duo, Moll zwei oder drei Meter rum regelmäßig rotiere.

00:23:43: Entweder nehme ich mir selber, mache ich mehr so eine Struktur wie so ein Kurikulum... ...oder ich passe es an die Literatur, die ich gerade singe, das mache ich ein bisschen mehr so.. ..und versuche trotzdem immer im Blick zu haben, dass sich alle diese vier Komponenten immer wieder relativ gut durchrotieren.

00:24:06: Punkt Zwei, Kontext zuerst!

00:24:09: Das heißt, bevor wir mit Pattern arbeiten muss der musikalisch-suntaktische Kontext klar sein.

00:24:15: Was bedeutet das?

00:24:16: Ich versuche es klarzumachen dass dieses Prinzip, dass wir einen Kontext brauchen um Inhalte eine Bedeutung zuzuordnen nicht nur ein Spezifikum jetzt von der Music Learning Theory ist sondern sich das bezieht auf Prinzipien der Wahrnehmungs- und Lernforschung die in vielen Kontexten erforscht und bewiesen wurden.

00:24:37: Und zwar Bedeutung entsteht nicht aus dem Reiz alleine, sondern aus dem Zusammenhang in dem wir ihn eigentlich einordnen.

00:24:46: Da hilft vielleicht ein Beispiel um das klarzumachen.

00:24:48: also ich nehme mal einen Beispiel aus der Sprachforschung zum Beispiel.

00:24:51: Ein Text kann aus lauter bekannten Wörtern bestehen und trotzdem schwer verständlich sein wenn wir den Kontext nicht kennen.

00:24:58: Also ich sag dir ein Text und du versuchst dir den Kontex selber zu erschließen worum es da eigentlich geht.

00:25:04: Der Text lautet wie folgt Zuerst sortiert man Dinge.

00:25:10: Die Menge darf nicht zu groß sein, dann wird alles in Bewegung gebracht.

00:25:14: danach muss es wieder getrennt und getrocknet werden.

00:25:20: Das weiß man nicht so richtig, warum geht's denn da?

00:25:22: Das strengt einen auch total an weil man eben versucht rauszufinden was ist der Sinnzusammenhang dieser Wörter die ja an sich super einfache Wörther sind.

00:25:32: wir verstehen ja die Wörder.

00:25:34: wenn ich dir jetzt aber sage Es geht um Wäsche Waschen Hast du gar kein Problem den Text zu verstehen.

00:25:39: und dieselben Sätze ordnet sich ganz natürlich.

00:25:42: Zuerst sortiert man Dinge, die Menge darf nicht zu groß sein.

00:25:47: Dann wird alles in Bewegung gebracht danach muss es wieder getrennt und getrocknet werden.

00:25:52: Das heißt nicht die Wörter haben sich verändert sondern der Bezugsrahmen um denen es mit diesen Wörtern geht.

00:25:59: oder das geht quasi auf allen Sinnesebenen so.

00:26:03: Es gibt zum Beispiel nehmen wir die visuelle Wahrnehmung.

00:26:06: sagen wir da wir sehen ein mehrdeutiges Zeichen was ein bisschen schlampig geschrieben ist, es könnte ein B sein und es könnte eine Dreizehn sein.

00:26:15: Lesen wir dieses Zeichen zwischen A und C würden wir sagen na klar das ist ein B. lesen wir es zwischen zwölf und vierzehn sagen wir sofort dass ne Zahl des Dreizehnen also auch der Reiz kann derselbe visuelle Reit sein.

00:26:29: aber der Kontext verändert wie wir das Symbol einordnen Und musikalisch ist das eben ganz ähnlich.

00:26:37: Ein tonales Pattern bekommt seine Bedeutung nicht isoliert, sondern im Bezug auf eine Tonalität ein tonales Zentrum und eine harmonische Funktion.

00:26:46: Und ein rhythmisches Pattern bekommen eben seine Bedingungen auch nicht isolierend, sondern in Bezug mit einem Metrom, einen Grundpuls oder eine metrische Ordnung.

00:26:55: Deshalb geben wir immer ein Kontext in Dur bevor wir Pattern in Dur singen, ein Kontex in Moll bevor wir die Pattern und entsprechend einen rhythmischen klaren erfahrbaren metrischen Kontext, bevor wir die rhythmischen Pattern im zweier oder dreier Meter umsprechen.

00:27:12: Erst dann können Kinder ein Pattern nicht nur nachsingen oder nachsprechen sondern es zunehmend als tonale- oder rhythmische Sinneinheit im vorgegebenen Kontext erfassen.

00:27:21: Das heißt das kann Lied sein, es kann auch nur eine Floske sein.

00:27:24: also wenn wir uns ganz schematisch einfach machen wollen können wir sagen in DUR singen wie immer diese Folge Da hatten wir alle sieben Töne der Durstkala.

00:27:38: Und wir haben ganz klar den Grundton durch den Leiton installiert und dann können wir ganz einfach Dur-Petan danach singen.

00:27:46: Und dank dieselbe Floskel können wir ein Mäu singen.

00:27:56: Und im rhythmischen Kontext wäre es eben zum Beispiel, entweder wir können Lied in zweier Metrum singen und danach Zweier Metrums Pattern anleiten oder einen Chant also ein rhythmischem Sprechgesang, rhythmische Improvisation machen wie

00:28:07: z.B.,

00:28:13: da kommt die Pattern, die gehen ... Also wir bleiben natürlich dann im selben Tempo und demselben Metrum und haben dadurch den Kontext gesetzt.

00:28:30: Das dritte Grundprinzip, um die Patternarbeit wirksam zu gestalten ist der Einatmimpuls.

00:28:37: Der vorbereitende Einatmenpuls und er ist nicht nur stimmpedagogisch wichtig sondern unterstützt auch die musikalische Vorbereitung eines Patterns und ist der Katalysator für den Audiationsprozess.

00:28:50: Ähnlich wie beim Sprechen bereitet der Atem nicht jedes Detail einzeln vor aber er organisiert die Äußerung als Gestalt oder den Gedanken, fast den Gedanken.

00:28:59: Das heißt wenn wir nachdenken was wir gleich sagen wollen atmen wir intuitiv automatisch ein und dieser Einatmimpuls sortiert in Sekundenschnelle unsere Gedanken das daraus sinnvolle Sätze kommen.

00:29:12: Und beim Singen oder rhythmischen Sprechen eines Patterns hilft der Einatemimpuls eben Körperstimme Timing und auch die innere Klangvorstellung zu koordinieren.

00:29:22: so wird das Pattern nicht als Aneinanderreihung von einzelnen Töden oder rhythmischen Ereignissen ausgeführt, sondern eben als Chunk, als zusammengehörige musikalische Sinneinheit.

00:29:34: Als ein Durtonica-Pettern oder als einen Zweijährmetrompettern.

00:29:40: und das sollten wir sehr gut modellieren, vormachen und auch für die Kinder mit einatmen damit die angeleitet werden dass irgendwann automatisch zu tun, denn erst mal atmen Sie nicht so gut ein wenn sie einfach nur was so einen Pattern nachsingen oder nach sprechen.

00:30:00: Das heißt unser Vorbild ist hier ganz ganz wichtig!

00:30:10: Das vierte Grundprinzip der Patternarbeit ist die lebendige musikalische Gestaltung und das wird manchmal ein bisschen vergessen oder gerät so ein bisschen unter die Räder Denn die Patternarbe darf trotz ihrer klaren Struktur nicht mechanisch werden Und es ist so ein bisschen die Gefahr, dass das so statisch und technisch wird.

00:30:33: Wenn diese Pattern eben nur so trocken abgefragt werden, verlieren sie halt ihren musikalischen Sinn und werden dann eher eine technische Übung.

00:30:40: Das macht auch gar keinen Spaß und das ist dann sogar nicht musikalisch.

00:30:45: Deshalb müssen wir uns immer wieder darin üben, diese Patternen so musikalischt wie möglich anzuleiten Sie mit einer körperlichen Präsenz anzulleiten Mit dem musikalischer Ausdruck.

00:30:57: Und das ist möglich, denn nur dann unterstützt die Patternarbeit nicht nur dass wir irgendwie so korrekt das Nachsingen und Nachsprechen trainieren sondern wirklich den Aufbau eines musikalisch verfügbaren tonalen- und rhythmischen Wortschatzes und einer musikalischen Persönlichkeit.

00:31:28: Was ist jetzt genau das Ziel des Aufbaus eines Singenmusiziervokabulars?

00:31:33: Mithilfe dieser strukturierten Patternarbeit?

00:31:38: Ganz wichtig ist – Die Patternarbeit ist kein Selbstzweck.

00:31:42: Ihr Ziel ist ein aktiver musikalischer Wortschatz, mit dem Kinder tonale und rhythmische Strukturen nicht nur nachahmen sondern eben zunehmend audieren, einordnen abrufen und selbstständig verwenden können damit vielleicht irgendwann improvisieren können.

00:31:56: Das ist der entscheidende Punkt!

00:31:58: Wir arbeiten nicht mit Pattern damit Kinder möglichst viele kleine Bausteine korrekt nachsingen, sondern wir arbeiten mit Patterns damit diese Baustelle verfügbar werden und zwar in eine Selbstständigkeit führen.

00:32:09: Hörend singend sprechend bewegend musizierend wie auch immer.

00:32:13: So entsteht Musikalische Selbständigkeit – das ist das eigentliche Ziel!

00:32:19: Also, wie wir schon hatten ist das den Unterschied.

00:32:21: aber ein Kind nur mitsinkt weil ein Klavier die Core-Leitung oder die Nachbarstimme Orientierung geben.

00:32:26: Oder ob es zunehmend eine eigene innere musikalische Orientierung entwickelt und dadurch selbstständiger und kompetenter musikalisch handeln kann.

00:32:47: also ich versuche nochmal kurz zusammen zu fassen worum es in dieser Folge ging.

00:32:51: wenn wir über das singen und musiziervokabular sprechen dann geht Nicht einfach darum Kinder möglichst schnell zum Mitzing zu bringen, sondern es geht darum einen aktiven musikalischen Wortschatz aufzubauen.

00:33:01: Und Pattern sind eben solche musikalische Wörter in diesem Pool eines musikalischem Wortschatzes.

00:33:08: Sie stehen zwischen dem großen musikalchen Ganzen und dem eigenen musikalischer Ton.

00:33:13: Und sie helfen Kindern Musik nicht nur zu hören oder nachzuahmen, sondern ihre inneren Strukturen zunehmend zu erfassen einzuordnen und selbstständig zu verwenden.

00:33:21: Und damit immer mehr die Fähigkeit zur Audiation zu

00:33:24: entwickeln.".

00:33:29: Ich hoffe, du konntest von dieser Folge etwas mitnehmen!

00:33:32: In der nächsten Folge gehen wir in einen Schritt weiter, denn dann geht es um das Denk- und Kommunikationsvokabular also um die Frage wie aus musikalischen Bausteinen nach und nach musikalisches Denken, musikalisches Interagieren und ein eigenständiger Umgang mit Musik entsteht.

00:33:48: Zum Schluss noch zwei Hinweise.

00:33:50: Erstens Schreibt dir schon mal in den Kalender ein.

00:33:53: Symposium Junge Stimmen, in Berlin an der Universität der Künste findet vom neunten bis elften April statt.

00:34:00: Sei dabei!

00:34:00: Ich freue mich wenn wir uns da sehen.

00:34:02: das wird bestimmt richtig toll.

00:34:04: und zweitens Wenn du die erste Folge dieser Reihe noch nicht gehört hast hör sie dir unbedingt an.

00:34:09: Sie legt den Kontext der Lernpyramide auf dem diese Folge aufbaut.

00:34:13: Und wenn ihr diese Folge geholfen hat und gefallen hat dann freu ich mich wenn du den Podcast unterstützt.

00:34:18: und wie kannst Du den unterstützen?

00:34:20: Indem du mir eine Bewertung da lässt, die Folge mit Kollegen teilst.

00:34:24: Dem Podcast von Sterne da lässt auf der Plattform, auf der du ihn am liebsten hörst.

00:34:28: Denn damit hilfst du das diese Inhalte möglichst viele Menschen erreichen und dieser Podcast noch bekannter wird!

00:34:35: Und in diesem Sinne keep on singing und bis bald!

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